Eßgeschirr
Artikel vom 24.04.2026 aus Bundeswehr.
Definitiv praktisch und bewährt war es beim Reinigen nach dem Essen sehr aufwendig.
Das gute dreiteilige Eßgeschirr aus Alu wurde in meiner Olivzeit stark genutzt. Wir haben damit so ziemlich alles gemacht.
Natürlich das Essenfassen im Feld. Wenn es passte, den Eintopf in den großen Behälter, die Beilage in den Zwischenboden und das Getränk in den Deckel. Manchmal gab es anderen Gerichte aus der Küche, z.B. Fleisch mit Kartoffeln und Soße.. und schon wurde es schwierig mit dem Essen bzw. Transport.
Wenn es mal richtig einsatzmäßig losging, dann wurde ein längerer Ast genommen, dort die geschlossenen Eßgeschirre aufgehänkt (dafür der Hacken im Bügel) und zusammen mit dem Feldflaschen der Gruppe durften zwei Mann los und das Essen holen gehen.
Auch immer schön die Erfahrung beim nutzen von EPAs (mit Wasser im Behälter warm machen) oder dem selbst kochen im Essgeschirr.
Nachteil war immer das Reinigen, da sich insbesondere in die Ecken am Boden die Rest sammeln und im Feld schwierig entfernen lies. Aus diesem Grund wurde gerne bei kurzen Tageinsätzen im Feld kleine Plastikbeutel verwendet, die man nach der Nutzung in der Kaserne weggeschmissen hat und somit zumindestens innen drin ein sauberes Kochgeschirr besaß.
Längerdienende haben zumindestens für den normalen Gefechtsdienst statt das Eßgeschirr gerne normale "Plastik"-Teller dabei, sofern die Vorgesetzten es duldeten.





Trageform beim normalen Essenfassen im Feld.

Siehe oben.

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