1941 Hochwasserhilfe Brandenburg - Ersttagsbrief mit Frankfurter SST
Artikel vom 26.06.2026 aus Hochwasserhilfe Brandenburg (Bund MiNrm. 1941).
Ersttagsbrief mit einem Sonderstempel auf der Hochwasserhilfe Brandenburg (Bund MiNrm. 1941) an Ministerpräsident Stolpe.
Vorderseite

Ein philatelistisch beeinflusster Ersttagsbrief.
Wir sehen hier ein durch den Postboten Eigenhändig zugestellten Einschreiben-Ersttagsbrief an den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Manfred Stolpe.
Frankiert wurde der Brief mit dem 10er Bogen der Hochwasserhilfe Brandenburg (Bund MiNrm. 1941).
Entwertet wurden die Briefmarken am Ersttag durch den thematisch passenden Sonderstempel von Frankfurt/Oder.
Unten links ist der Sondereinschreibezettel "15230 Frankfurt, Oder 1" mit dem Hinweis "Hochwasserhilfe 1997" aufgeklebt, darüber der Zettel "Eigenhändig".
Neben den beiden Klebezettel ist der Eingangsstempel Büro des Ministerpräsidenten angebracht, welchen den Eingang sieben Tage später bestätigte.
Die Anschrift selber ist aufgedruckt.
Rückseite

Rückseite mit einem Absenderstempel.
Ministerpräsident Manfred Stolpe
Manfred Stolpe (* 16. Mai 1936 in Stettin; † 29. Dezember 2019 in Potsdam[1]) war ein deutscher Kirchenjurist und Politiker (SPD). Er war in den Jahren 1990 bis 2002 der Ministerpräsident des Landes Brandenburg und von 2002 bis 2005 Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen.Bei der ersten Landtagswahl nach Wiedergründung des Landes Brandenburg 1990 wurde die SPD unter seiner Führung stärkste Kraft, während in allen anderen neuen Ländern, deren Landtage am selben Tag gewählt wurden, die CDU siegreich war. Stolpe bildete infolgedessen eine Ampelkoalition mit FDP und Bündnis 90 und wurde am 1. November 1990 zum ersten Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg gewählt. Bei den Landtagswahlen 1994 und 1999 war er erneut Spitzenkandidat seiner Partei.
Am 26. Juni 2002 trat er zugunsten von Matthias Platzeck als Ministerpräsident zurück. Einer der Gründe für seinen Rücktritt war die Krise der Großen Koalition in Brandenburg infolge einer Abstimmung im Bundesrat über das Zuwanderungsgesetz.
Quellen:
- Michel Deutschland Spezial Katalog 1994, Schwaneberger Verlag 1994
- www.wikipedia.de
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