an Arbeit wäre kein Mangel
Artikel vom 05.09.2005 aus Sonstiges.
Eine schöne Metapher aus dem telepolis Forum.
Autor: Kobert
an Arbeit wäre kein Mangel,
nur ist die dort wo sie anfällt meist nicht mehr bezahlbar weil die Geldkreisläufe unterbrochen sind. Das Betriebsmittel Kapital ist abgesaugt zur Sicherung exorbitant wachsender Wohstandsansprüche und schnöder Gier einer Oberschicht.
Den Betriebsgrenzen des Systems widmet diese etwa die gleiche Aufmerksamkeit wie ein Junkie seiner Gesundheit - mit absehbaren Folgen.
Die Rolle der Politik ist nur die des Drogenkuriers. Neocons besorgen den Stoff in der größten Menge - vorzeitiger Exitus der Zivilgesellschaft kapitalistisch parlamentarischer Ausprägung im Scheißhaus der Geschichte.
“Sozialdemokraten” dito, zuvor noch ein paar Jährchen Siechtum mit HIV und Hepatitis. Linke - verhaltener Entzug, Vitalisierung, Resozialisierung? Mir fehlt der Glaube.
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